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Press Release

20.11.2009


IDC und Industriepartner identifizieren wichtige Technologien zur Treibhausgas-Reduzierung

IDC hat in Zusammenarbeit mit führenden Partnern aus der Industrie untersucht, wo Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) sich bei der Reduzierung der Kohlendioxidemissionen unmittelbar nutzbringend einsetzen lassen. Ein Ergebnis ist, dass in den G20-Ländern die Emissionswerte um 25 Prozent reduziert werden könnten.

Die IDC-Untersuchung fokussiert wichtige IKT-Technologien, die bereits einen genügend hohen Reifegrad aufweisen, um innerhalb der nächsten drei Jahre implementiert werden zu können. Voraussetzung ist dabei, dass Investitionsgelder bewilligt und staatliche Genehmigungen eingeholt sind und die hohen Netzwerk- und Bandbreitenanforderungen erfüllt werden; zudem müssen diese Technologien im Stand-Alone-Betrieb laufen und branchenspezifisch und entsprechend der Nutzungsmuster eingesetzt werden können.
Folgende Ergebnisse sind dabei von besonderer Bedeutung:

  • IKT-Technologien haben – intensiven Einsatz vorausgesetzt – das Potenzial, die Kohlendioxidemissionen in den G20-Ländern, ausgehend von den Referenz-Emissionswerten 2006, um 25 Prozent zu reduzieren.
  • In allen von IDC untersuchten Bereichen kann der CO2-Ausstoß erheblich gesenkt werden, sei es nun bei der Energieerzeugung und -verteilung, in Gebäuden, dem Transportwesen oder in Wirtschaft und Industrie.
  • Die folgenden Technologien sind zur Senkung des CO2-Ausstoßes in allen untersuchten Bereichen besonders wichtig: Integration erneuerbarer Energien in die Stromversorgung anhand so genannter Smart Grids, also intelligenter Stromnetze, IKT-basierte intelligente Gebäudesysteme, durch IKT-optimierte Lieferketten sowie variable Motorsteuerungen für industrielle Anlagen.

Roberta Bigliani, Research Director bei IDC Energy Insights, sagt dazu: "Das CO2-Reduktionspotenzial von IKT-basierten Technologien ist erheblich. Die von uns identifizierten Technologien haben den Vorteil, dass sie bereits relativ ausgereift sind, wenn nicht sogar bereits über einen hohen Nutzungsgrad verfügen. Da kurzfristig erzielte CO2-Reduktionen sich stärker auf die globale Erwärmung auswirken als eher langfristig zu implementierende Lösungen, empfiehlt IDC Regierungen und Unternehmen, diese Technologien umgehend einer Evaluierung zu unterziehen."

Vernon Turner, Senior Vice President, Enterprise Infrastructure, Consumer & Telecom Research bei IDC, fügt hinzu: "Um in den Genuss sämtlicher Vorteile dieser Technologien zu kommen, ist eine robuste IT- und Kommunikationsinfrastruktur von Nöten. Wie unsere Untersuchung zeigt, setzt der Einsatz der von uns identifizierten Technologien voraus, dass die Leistungsfähigkeit der mobilen und festen Infrastruktur im Zusammenspiel mit einer energiesparenden IT-Infrastruktur ausgeschöpft werden muss.“

Laut Chris Ingle, Associate Vice President, Consulting, "stellen Technologien, die zur Reduktion der CO2-Emissionen beitragen können, angesichts der Budgetbeschränkungen in vielen großen Volkswirtschaften eine finanzielle Herausforderung dar. Regierungen und Unternehmen müssen strukturierte Finanzinstrumente erarbeiten, damit die erforderlichen Investitionen unter Berücksichtigung zukünftiger Einsparungen und nicht im Sinne von Investitionskapital fließen können.“

Die wichtigsten Ergebnisse aus der Untersuchung sowie Ergebnisse des ersten “IDC ICT Sustainability IndexTM” werden auf der internationalen Pressekonferenz von IDC am Donnerstag, 10. Dezember 2009 (13:30 - 17:00 Uhr mitteleuropäischer Zeit) im Skuespilhuset (Schauspielhaus) in Kopenhagen/Dänemark vorgestellt. Unter www.idc.com/events/climate können sich Pressevertreter für die Konferenz registrieren. Des Weiteren kann unter diesem Link auch die Agenda eingesehen und herunter geladen werden.


Ihr Pressekontakt:

S.M.A.R.T. Consult Ltd. & Co. KG
Edith M. Horton
Schmiedstraße 4
86825 Bad Wörishofen
Tel.        08247-9924508
Fax:       08247-9924509
Mobil:    0174-344-8163

Email:  edith.horton@smart-consult.com


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